Kirchenchor auf großer Fahrt
Am 17. Mai 2003 war es soweit – morgens um 6.30 Uhr startete der Kirchenchor aus Ranzel mit aktiven und inaktiven Mitgliedern zu seiner Chorfahrt in das „Alte Land“. Das erste Ziel war Bremen. Nach einem Überblick vom Bus aus ging es dann mit kundiger Führung durch die schöne alte Hansestadt: Schnoorviertel, Roland, Rathaus und Böttchergasse, das kleinste Hotel der Welt (das Hochzeitshaus mit nur 40 qm) und natürlich die Bremer Stadtmusikanten schauten wir uns an. Am späten Nachmittag ging es dann im Bus weiter in unser Hotel, das Waldschlösschen Dobrock, in der reizvollen Wingst gelegen.
Am Sonntag morgen hieß es für die aktiven Sänger früh aufstehen und –wie sich das für einen Kirchenchor gehört – in die Kirche gehen und singen! Pastor Stanislaw Poreba begrüßte uns in St. Ansgar im Örtchen Hemmor. Leider konnte unser Chorleiter uns nicht begleiten, daher haben wir uns die Leiterin des dortigen Chores „ausgeliehen“. Und die kannte sogar unser kleines Städtchen, denn Ihre beste Freundin wohnte in Lülsdorf! Nach der Messe gab’s zunächst eine Rundfahrt durch das „Alte Land“ zwischen Apfel- und Kirschbäumen und mit den farbenprächtigen Altländer Bauernhäusern. Eine Gästeführerin in der prächtigen Tracht der Altländer Frauen zeigte uns Ihre Stadt Stade, die viel mehr ist als nur ein Kernkraftwerk und Industriestandort. Danach schmeckte uns der typische Apfelkuchen besonders gut.
Der Chor mit Pastor Stanislaw Poreba in St. Ansgar
Am Montag vertauschten wir in Cuxhaven den Bus mit Pferdewagen, die uns sicher durch das Watt zur Insel Neuwerk brachten – eine kleine Insel mit ca. 34 Einwohnern, Pferden, einem Leuchtturm und viel Wasser und Landschaft. Für den Weg zurück bestiegen wir ein Schiff, das uns sicher zur „Alten Liebe“ in Cuxhaven zurück brachte.
Auch am Dienstag hieß es, früh aus den Federn zu kommen. Nachdem die Koffer wieder im Bus waren, starteten wir den letzten Ausflug nach Bremerhaven. Zunächst mit einem Schiffchen durch den Hafen, vorbei an riesigen Containerschiffen und Schwimmkränen, Lagerhallen und modernster Technik. Noch ein letzter Blick auf die „Seute Deern“ und dann ab Richtung Heimat, wo unsere Daheimgebliebenen uns schon erwarteten.
Es war wieder eine tolle Fahrt, an die wir uns noch lange erinnern werden. Die Stimmung aller Mitfahrer war prima, das Wetter hat uns keine Streiche gespielt und unsere Busfahrer haben uns sicher und gut gefahren. Und nicht zuletzt waren wir sehr gut untergebracht in unserem Schlösschen.
Wir freuen uns auf die nächste Fahrt!
(Marlies Schulte)