Der Kirchenchor Cäcilia Ranzel reiste in die Lüneburger Heide
Mit großer Vorfreude und guter Laune starteten wir am 16.09.2006, pünktlich um 6.30 Uhr bei spätsommerlichem Wetter zu unserer mehrtägigen Fahrt in die Lüneburger Heide. Bevor wir unser erstes Etappenziel, den Vogelpark Walsrode, erreichten, wurde an einem Rastplatz das für alle mitgebrachte Frühstück verzehrt. Gut gestärkt erreichten wir bald den herrlichen, weiträumig angelegten Park, wo wir die Vielfalt der einzelnen Vogelarten bestaunen und eine Vorführung der Greifvögel erleben konnten.
Jetzt hieß es: Koffer aus dem Bus holen und Einzug in unser nahe gelegenes Hotel halten. Nach einem reichhaltigen Abendessen und einem gemütlichen Plausch bei „Heidegeist“ und anderen landestypischen Getränken ließen wir den Tag ausklingen. Am Sonntag ging die Fahrt zum Heideort Schneverdingen. Hier warteten schon Kutschen zu einer Fahrt durch die weite Heidelandschaft auf uns. Der Besuch eines Heidegartens war ein weiterer Höhepunkt unserer Reise. Der angelegte Schaugarten gab einen Überblick über die verschiedenen Arten der Heide, welche in voller Blüte stand.
Die Teilnehmer der Chorfahrt 2006 in der Heide
Nach einer Stärkung im Heidestübchen besuchten wir die evangelisch-lutherische „Eine-Welt-Kirche“ in Schneverdingen. Diese Kirche besitzt einen dreiflügeligen „Eine-Erde-Altar“, in dem einmal 7000 verschiedene Sand- und Erdproben aus aller Welt aufbewahrt werden sollen. Spontan feierte der Kirchenchor mit unserem geistlichen Beistand Herrn Löw, der uns auf unserer Reise begleitete, eine kleine Dankandacht. In gemütlicher Runde nach dem Abendessen überraschten uns einige Chormitglieder mit selbst einstudierten Sketchen und Vorführungen.
Am dritten Tag führte uns unser Weg in den nordöstlichen Teil der Heide zur Salz- und Hansestadt Lüneburg, die wir bei einer Stadtführung kennen lernten. Der Nachmittag war für eine Schiffstour auf dem Elbeseitenkanal reserviert, bei der wir das Schiffshebewerk Scharnebeck passierten. In zwei mit Wasser gefüllten Trögen werden die Schiffe in ca. drei Minuten 38 Meter gehoben bzw. gesenkt. Es ging weiter elbabwärts zum Elbestädtchen Lauenburg, wo uns unser Busfahrer schon erwartete. Nach diesem erlebnisreichen Tag besuchten wir am vierten und letzten Tag unserer Reise die Residenzstadt Celle. Hier bewunderten wir, sachkundig geführt, die vielen alten, reich verzierten Fachwerkhäuser und das Schloss mit seinem angrenzenden französischen Garten.
Reichlich gestärkt und guter Dinge wurde am Nachmittag die Heimreise angetreten. Gegen Abend trafen wir wohlbehalten und beeindruckt von allem Neuen in Ranzel ein. Diese schöne Fahrt unseres Kirchenchores Cäcilia Ranzel wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. Unser Dank gilt dem Organisator der Reise, Willi Drosse, der sich sehr um das gute Gelingen dieser Fahrt bemüht hat.
(Manfred Waldmann)